L’ANCETRE. Saint-Saens

MUSIKALISCHE LEITUNG Matthias Foremny
BÜHNEEva-Maria Höckmayr
DRAMATURGIEJulia Schinke
KOSTÜMJulia Rösler
LICHTGeorg Boeshenz
CHOREva Pons
MIT:Jeong-Meen Ahn
Thomas Kiechle
Damien Gastl
Heike Grötzinger
Milena Bischoff
Céline Akcag
Emery Escher
Anne Michaeli
Sophie Rondeck
Markus Hellmund
Oleg Surmeli
Münchner Rundfunkorchester
Fotos: Jean-Marc Turmes

„,Regisseurin und Ausstatterin Eva-Maria Höckmayr verlegte die Handlung irgendwo zwischen Diesseits und Jenseits, in eine rabenschwarze, ewige Nacht (…). ‚Die Toten sind nicht tot‘ wusste schon der großartige Gespenster-Spezialist Heiner Müller, und das wurde optisch selten so deutlich wie hier (…). Das alles hat poetische Kraft und passt hervorragend zur bleichen, ausgedörrten Musik von Camille Saint-Saëns, die (…) impressionistische Magie entfaltet.“

Bayern Klassik Kultur, Peter Jungblut, 22.03.2019 

„,Eva-Maria Höckmayr schuf für ihre Inszenierung einen optisch beeindruckenden Raum (…) voller Geister der Vergangenheit. (…) Höckmayr arrangiert die Mitwirkenden in surreal-somnambulen Bildern, in einer Art Garcia-Lorca-Tagtraum, mehr Zustand als Theater, in dessen Zentrum (…) Heike Grötzinger die Nunciata mit nuancierter Bosheit singt und spielt.“

SZ, Egberth Tholl, 22.3.2019

„,Für das tod-durchwaberte Drama hatte Regisseurin Eva-Maria Höckmayr als ihre eigene Bühnenbildnerin eine in Bann schlagende Idee: im dunklen, leeren Bühnenraum hingen Dutzende leere Kostüm-Kleider-Hülsen wie Schemen der Vorfahren, die mal bedrängend herabfuhren und sich wieder nach oben verflüchtigten (…). Den engen, stetig wiederkehrenden Kreislauf des Lebens formte Höckmayr in kreisenden Gängen und Läufen.

Ein gleichnishafter Alptraum von ‚Toten auf Urlaub‘ umfasste alles und verdichtete das musiktheatralische Erlebnis eindringlich. Nach kurzem Schweigen einhelliger Jubel für eine Entdeckung, mit der sich die Theaterakademie zum Jubiläum zurecht schmücken kann.“

Neue Musikzeitung, Wolf-Dieter Peter, 22.3.2019

,„(…) die Inszenierung von Eva-Maria Höckmayr wirkte höchst konzentriert mit seiner minimalistischen Strenge. (…) Die Personenregie wunderbar auf den Punkt gebracht mit vielen Details, {wurden} auch die verschiedenen Bewusstseinsdimensionen der handelnden Personen großartig herausgearbeitet, das war spannend zu verfolgen.“ 

Kulturexpresso, Midou Grossmann, 22.3.2019

„,Höckmayr denkt in großen Bildern und weiß dabei nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch den sich mächtig ins Zeug legenden Chor mit klarer Hand zu führen. (…) Für neugierige Opernfans ist ein Besuch jedenfalls Pflicht.“

Münchner Merkur, Tobias Hell, 22.3.2019 

„,Eva-Maria Höckmayr verfolgt konsequent auf der attraktiv ausgeleuchteten Bühne den Handlungsstrang zur Katastrophe hin: viele Details fügen sich zu einem eindrücklichen Gesamtbild (…) und das Publikum feiert die passioniert agierenden Darsteller und eine ohne Einschränkungen gelungene Aufführung.“

Bayerische Staatszeitung, Uwe Mitsching, 22.3.2019