DAS MÄRCHEN VOM ZAREN SALTAN

RIMSKI-KORSAKOV
Staatsoper Hannover
Premiere 13.1.2023

Musikalische Leitung James Hendry
Bühne Julia Rösler
Kostüme Andy Besuch
Lichtdesign Holger Klede
Video Krzysztof Honowski
Dramaturgie Andri Hardmeier
Chor Lorenzo da Rio
Mit Barno Ismatullaeva
José Simerilla Romero
Sarah Brady
Daniel Miroslaw
Monika Walerowicz
Beatriz Miranda
Ketevan Chuntishvili
Yannick Spanier
Sunnyboy Dladla
Darwin Prakash

Chor und Statisterie der Staatsoper Hannover

Fotos Sandra Then

KRITIKEN

„Musikalisch erlesen und szenisch liebevoll bringen James Hendry und Eva-Maria Höckmayr ‚Das Märchen vom Zaren Saltan‘ an der Staatsoper Hannover heraus. (…)

Höckmayr beginnt das Spiel schon mit dem Einlass des Publikums: Ein altes Magnettonband läuft. (…) Und aus dem Hören erschafft die Phantasie ihre Bilder von der Spinnstube im tiefen Wald, von der sagenhaften Stadt im Inselreich Bujan (…) Die Bühne von Julia Rösler kommt mit wenigen Requisiten aus (…). Spiel, Geste, Zu- und Abwendung, staunende, traurige, gehässige Gesichter erzählen das Übrige… Höckmayr huldigt der Kraft des Erzählens und Hörens, der Phantasie und – zwischen die einzelnen Bilder der Oper eingefügt – der Schönheit von Puschkins originalem Russisch (…).“

FAZ. Jan Brachmann, 16.1.23

„Eva-Maria Höckmayr und James Hendry bringen an der Staatsoper Hannover magisches Musiktheater heraus.(…) Ein Märchen (…), das einmal von den assoziations- und kontextreichen, psychologisch plausiblen Ideen Höckmayrs lebt, von farben- und fantasiefrohen Kostümen (Andy Besuch) und ebenso von einem Bühnenbild (Julia Rösler), das sich wie von Zauberhand geführt stetig wandelt. (…) Ein berückender Abend, der, ohne je ins Moralisierende zu tendieren, dem Publikum einen poetisch wirksamen Stoff und eine wunderbare Musik schenkt – und eine Inszenierung, die insbesondere wohl auch Puschkin gefallen hätte, weil sie sein Märchen als das erzählt, was es ist: eine poetische Parabel über das Wunder der Liebe.“

OPERNWELT. Jürgen Otten, März 2023

„Der Oper in Hannover gelingt die bewegende Darstellung einer ur-russischen Märchenoper. (…) diese und weitere bildhaft ausgespielte, märchenhafte Symbole machen den Reiz und Zauber der Inszenierung von Eva-Maria Höckmayr aus. Am Rande der Bühne verweilen die zeitweise nicht unmittelbar in die Handlung einbezogenen Solisten oder der Chor und lauschen und betrachten den Fortgang der Geschichte. Die Elemente des Märchens werden dabei unangetastet in ihrer vielschichtigen Rätselhaftigkeit belassen und ermöglichen so ihre zauberische Wirkung auch auf den heutigen Zuschauer zu übertragen. Die Personenführung besticht durch das intensive-glaubwürdige Spiel der Charaktere (…) Das verzauberte Publikum wollte gar nicht aufhören zu applaudieren.“

OPERA ONLINE. Achim Dombrowski, 15.1.23